Balli suchen
Das spielte ich sehr gerne mit dem Gregos. Voraussetzung ist, dass der Hund brav "Platz" bleibt, wenn Ihr das Balli verstecken wollt. Sollte der Hund nicht von selbst liegen bleiben, dann benötigt man einen Helfer, der den Hund so lange festhält. Vorteilhaft ist eine Wiese mit einigen hohen Grasbüscheln oder halt sowas ähnliches:
Der Hund wird "Platz" gelegt, ich nehme den Ball (so dass er sieht, dass ich das Balli habe), dann gehe ich los, klappere einige Grasbüschel ab und tu bei jedem so, als würde ich den Ball dort hinlegen (der Hund darf den Ball ab diesem Zeitpunkt nicht mehr sehen, sonst weiß er ja, wo er liegt). Hinter einem Versteck lasse ich den Ball liegen, klappere aber noch weitere "Verstecke" ab, sonst weiß der Hund ja "ach ja, im letzten Versteck liegt der Ball".
Dann gehe ich zurück zum Hund, lass ihn evtl "Sitz" machen (sooo schwer war das für den Gregos, der am liebsten schon losgeschossen wäre) und dann sage ich "Such"! Der Gregos schoss dann wie ein Pfeil los und klapperte die Verstecke ab.
Er war dann immer soo stolz, wenn er sein Balli wieder gefunden hat.
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Hopp
Eine andere ganz tolle Beschäftigung für den Gregos war das "Hopp". Auf dieses Kommando sprang er auf Baumstümpfe oder ähnliches.
Gelernt hat ers mit dem Target Stick und Clicker. Es geht aber auch sicher anders, z.B. ein Leckerlie über den Baumstumpf halten und wenn Hundi dann z.B. mit den Forderpfoten auf dem Baumstumpf steht, bekommt er das Keksi - und später muss dann der "ganze Hund" auf den Baumstumpf. Der Gregos war total begeistert von dieser Übung, bestieg im Wald schon selbständig ohne jedes Kommando die Baumstümpfe, stand dann ganz stolz oben und wartete auf Leckerlie oder Lob. Besonders spannend war es, wenn ich sagte "mach hoppi", ganz ohne dem Gregos zu zeigen, worauf er denn springen soll, und er dann ganz eifrig einen Baumstumpf zum "besteigen" suchte *gg*.
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Target Stick
Der Target Stick ist ein Stecken, den der Hund an einem Ende mit der Nase berühren muss. - Funktioniert am Besten im Zusamenhang mit dem "Clicker". Wir verwenden als "Target Stick" eine alte Teleskopantenne, da sich diese schön zusammenschieben und auf verschiedene Längen einstellen lässt.
Man beginnt also damit, dem Hund zu zeigen, was er tun soll - bzw. muss er das beim "Clickertraining" ja von selbst rausfinden. Also jede Annäherung des Hundes an den Target Stick wird mit einem "Click" belohnt. Hund schaut den Target Stick an - "Click". Hund berührt den Target Stick - "Click". Mit der Zeit wird nur noch geclickt, wenn sich die Hundenase in Richtung Target Stick-Ende bewegt. Und zu guter Letzt wird nur mehr geclickt, wenn die Hundenase das Ende des Target Sticks berührt.
Hat der Hund das erstmal verstanden, dann kann man lustige Übungen einbauen, den Target Stick etwas höher halten, damit er sich richtig strecken und ein bissl springen muss, um das Ende des Target Sticks zu erreichen, den Target Stick einige Meter entfernt in die Wiese stecken und der Hund muss dann hinlaufen und den Target Stick berühren. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.
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"Revier"
Eine kleine Anleihe haben wir uns beim Schutzhundesport genommen ;) - naja, eigentlich nur, was das Kommando betrifft.
Der Hund soll auf das Kommando "Revier" um ein Hindernis - in unserem Falle ein Baum im Wald - herumlaufen. Man beginnt, indem man den Hund mit einem Leckerlie um einen Baum herumführt. Dazu sagt man das Kommando "Revier". Hat der Hund das begriffen und läuft auch ohne Leckerlie um den Baum rum, kann man damit beginnen, den Hund ein bisschen weiter entfernt vom Baum absitzen zu lassen und mit dem Kommando "Revier" (evtl. mit Sichtzeichen: ausgestreckte Hand in Richtung Baum) um den Baum rumzuschicken.
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